Der Peter-Paul-Verlag in Feldberg – eine Bibliografie

Im mecklenburgischen Feldberg entstand nach dem Zweiten Weltkrieg ein privater Kinderbuchverlag. Nach dem Sohn seines Inhabers wurde er Peter-Paul-Verlag benannt. Am 19. Dezember 1946 erteilte die Sowjetische Militäradministration dem Juristen und Buchhändler Paul Zahl die Genehmigung zum Betrieb des Unternehmens. Fortan entstanden in der Feldberger Bahnhofstr. 1a unter der Lizenznummer 118 inhaltlich und gestalterisch hochwertige Kinder- und Jugendbücher. Der überaus erfolgreiche Privatverlag war allerdings ein Dorn im Auge der staatlich geplanten Wirtschaft. Und als im Jahre 1951 eine Neulizensierung notwendig wurde, wurde diese dem Peter-Paul-Verlag versagt. Bereits begonnene Buchprojekte durften zwar noch beendet werden, doch ein Weiterbetrieb des mittlerweile zweitgrößten Kinderbuchverlages der DDR war nicht möglich. Im Frühjahr 1953 musste auch Familie Zahl Feldberg in Richtung Westdeutschland verlassen. Damit fand ein kurzes Kapitel mecklenburg-strelitzscher Verlagsgeschichte ein abruptes Ende. Im Folgenden wollen wir die Bibliografie zu den publizierten Werken des Peter-Paul-Verlages vorstellen. Diese erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. (1)

Anmerkungen:

Der Kunstverein Feldberger Land e.V. hatte vom 14. Oktober 2011 bis März 2012 im „Haus des Gastes“ in Feldberg, Strelitzer Str. 42 eine Ausstellung zum Peter-Paul-Verlag gemacht.

Frau Dorsch von der Fallada-Bibliothek Feldberg sei ganz herzlich für die Ergänzungen zur Bibliografie gedankt (Dies betrifft die Titel: „Der Bösewicht“, „Ein dicker Mann, ein dünner Mann, ein schwarzer Mann“, „Was Heinerle in schwerer Zeit erlebte“ und „Alte Kinderreime“).

Bei erwünschter Verwendung der Bibliografie (Buchhandel etc.) wird um Quellenangabe (Mecklenburg-Strelitz Blog) bzw. Verlinkung gebeten:  https://mecklenburgstrelitz.wordpress.com

Abkürzungen der Quellenangaben:
DNB – Deutsche Nationalbibliothek
BA – Angaben im Buch
VP – Verlagsprospekt des Peter-Paul Verlages
VA – Verlagsankündigung im Verlagsprospekt bzw. Verlagswerbung
(C) – Angabe des Copyrights im Buch (stimmt nicht immer mit dem tatsächlichen Erscheinungsjahr des Buches überein)

1.
Titel: Die endlose Spur (BA)
Untertitel:
Vom Laufrad der alten Chinesen zum Rennrad von heute (BA)
Autor:
Walter Basan (BA)
Illustrationen:
Willy Beyer (BA)
Bezug:
Willy Beyer (BA)
Ausgabe:
Halbleinenband mit farbigem Bezug
Seiten:
86 (1. Auflage), 95 (96 inkl. Inhaltsverzeichnis, 2. Auflage)
Format:
15cm x 21cm
Satz und Druck:
Buchdruckerei Oswald Schmidt GmbH, Leipzig III/18/65 (BA)
Druckgenehmigungsnummer:
485/30/51 (BA)
Auflage/Jahr:
1. Auflage 1951, 2. Auflage 1952 (C, BA)
Lizenznummer:
118 (BA)
Preis: 3,50 DM (DNB)
Inhalt:
Erwin schwärmt für Autos und zweifelt an Heinis Fahrradbegeisterung. Beide drehen am Rad und begeben sich in die Vergangenheit. Knapp 2500 Jahre vor der Zeitrechnung beobachten sie erste Fahrräder – die „Glücklichen Drachen“ in China, über Nürnberg gelangen sie nach Mannheim, wo der Forstmeister Drais das Urmodell des heutigen Fahrrades entwickelte – die Draisine. Nun geht die Entwicklung in einem Affenzahn voran – Heini und Erwin werden Zeugen des ersten Veloziped-Rennens in München und bekommen die Entwicklung immer neuerer Modelle mit – so das Fahrrad mit zwei Sätteln – das Tandem. Über das Berliner Sechs-Tage-Rennen kommen die beiden Jungs auch mit der Welt des modernen Radsports in Berührung. Am Ende sind Erwins Zweifel wider Willen ausgeräumt. In einem Anhang (in der zweiten Auflage) findet sich ein kurzer historischer Überblick über die Entstehungsgeschichte des Fahrrades. Zeichnungen der ersten Modelle vervollständigen die Darstellung. Ein Muss für jeden Fahrradliebhaber!

2.
Titel: Die wundersamen Abenteuer des Tartarin von Tarascon (BA)
Autor:
Alphonse Daudet (BA)
Übersetzer:
Heinrich Sterley, Martha Härting (BA, DNB)
Nachwort:
Alexander Teuchert (BA)
Illustrationen:
Willy Probst (BA) (25 Holzschnitte)
Ausgabe:
Leinenband mit Schutzumschlag (BA)
Seiten:
142 (144 inkl. Verlagswerbung) (BA)
Format:
15cm x 21cm
Satz und Druck:
Oswald Schmidt GmbH, Leipzig III/18/65 (BA)
Druckgenehmigungsnummer:
485/11/51 (BA)
Auflage/Jahr:
1. Auflage 1951 (C, BA)
Lizenznummer:
118 (BA)
Preis:
4,90 DM (DNB)
Inhalt:
In Tartarin von Tarascon vereinigen sich die Wesen seiner Vorgänger – des Don Quichotte und des Sancho Panza. Die Abenteuerlust des einen befindet sich in einem steten Widerspruch zur Genussfreude des anderen. Durch eine lebhafte Phantasie geleitet, erlebt Tartarin ein fiktives Abenteuer nach dem anderen – bis er sich tatsächlich genötigt sieht zur Löwenjagd nach Algerien aufzubrechen. Das Nachwort von Alexander Teuchert enthält eine biografische Skizze zu Alphonse Daudet und Hintergründe zur Entstehung des „Tartarin von Tarascon“.

3.
Titel:
Der Bösewicht (VA)
Autor: Felix (VA), Roland Beutner (DNB)
Ausgabe: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten:
16 (in 7-farbigem Offsetdruck) (VA)
Format: 15cm x 21cm
Druck:
Berliner Druckhaus GmbH (Treuhandbetrieb), vormals A.Bertinetti, Berlin SW 68, Neue Jakobstraße 6
Druckgenehmigungsnummer:
1597/48 – 03776/47
Auflage/Jahr:
1. Auflage 1948 (DNB, C)
Lizenznummer:
118
Preis:
1,80 DM (VA)

4.
Titel:
Was Heinerle in schwerer Zeit erlebte (BA)
Autor:
Gertrud Fiege (BA)
Illustrationen:
Heinz Ludwig (BA)
Schutzumschlag:
Heinz Ludwig (VP)
Ausgabe:
Halbleinenband mit 4-farbigem Schutzumschlag (VP)
Seiten:
89 (BA) (96 in VA angegeben)
Format:
15cm x 21cm (VP)
Druck:
Landes-Druckerei Schwerin in Mecklenburg (BA)
Auflage/Jahr:
1. Auflage 1949 (C, BA)
Lizenznummer:
118
Preis:
3,90 DM (VP)
Inhalt:
Heinerle wird in einer schweren Zeit geboren. Denn der Krieg beginnt. Das Haus in der Hafenstadt, in dem Heinerle aufwächst, wird ausgebombt. Mit Mutter und Großmutter zieht Heinerle zu Verwandten aufs Land. Doch der Krieg rückt näher, und die Familie muss erneut fliehen. Im Chaos verliert Heinerle seine Familie, doch es gibt Menschen die sich seiner annehmen. Aber dann kommt die erste Nachkriegsweihnacht, die Heinerle eine glückliche Bescherung bringt. Eine ergreifende Erzählung über ein durch den Krieg bestimmtes Kinderschicksal.

5.
Titel:
Kleiner Wegweiser durch die geheimnisvolle Welt der Versrätsel (BA)
Autor:
Hermann Gilbert (BA)
Ausgabe:
Heft (2-farbiger Offsetkarton) (VP)
Seiten:
40 (VP)
Format:
12cm x 19,4cm (VP)
Druck:
VEB Deutsche Graphische Werkstätten, Leipzig M 401 (BA)
Druckgenehmigungsnummer:
485/6/50 5000 (BA)
Auflage/Jahr:
1. Auflage 1950 (DNB)
Lizenznummer:
118
Preis:
0,90 DM (VP)
Inhalt:
Hermann Gilbert gestaltete im Laufe von 25 Jahren über 10 000 Versrätsel. In diesem Büchlein stellt er die verschiedenen Arten dieser Rätsel vor. Vom Buchstabenwechselrätsel (dem Logogriph), dem Buchstabenentnahme- und Einsatzrätsel und einer Unterart dieser beiden – dem Verstümmelungsrätsel, können wir uns anhand der Erklärungen und Beispiele ein Bild machen. Auch auf Scherzrätsel, Steigerungsrätsel und Gleichklangrätsel (Homonyme) geht der Autor ein, wonach er sich ausführlich den Schüttelrätseln widmet. Abschließend erklärt Gilbert die Scharade. Ein Buch für Interessierte an der Gestaltung von Versrätseln.

6.
Titel: Reineke Fuchs (BA Einband), Reineke der Fuchs (BA innen)
Untertitel:
Eine Geschichte aus dem Königreich der Tiere. Nach alten Quellen neu erzählt und für die Jugend bearbeitet von Alfred-Heinz Illing (BA)
Herausgeber:
Alfred-Heinz Illing (BA)
Illustrationen:
Werner Bernhardy (BA)
Bezug:
Felix (BA)
Ausgabe:
farbiger Halbleinenband
Seiten:
118 (120 inkl. Verlagswerbung) (BA)
Format:
15cm x 21cm
Druck:
VEB Messedruck Leipzig (BA)
Druckgenehmigungsnummer:
485/9/51 (BA)
Auflage/Jahr:
1. Auflage 1952 (C, BA)
Lizenznummer:
118 (BA)
Inhalt: Ein Tierepos, welches nach der Lübecker Fassung von 1498 bearbeitet wurde. König Nobel, der Löwe beruft einen Gerichtstag ein, um über Recht und Unrecht zu richten. Nur Reineke der Fuchs, bleibt ihm fern. Und er ist es, gegen den sich die meisten Beschwerden richten. Im Laufe des Buches erfahren wir, wie Reineke sich mit List und Tücke aus allen Schwierigkeiten herauslügt, einen zweiten Gerichtstag heil übersteht und letztendlich zum Kanzler des Löwen ernannt wird. „Wahrheit und Dichtung reichen sich in dieser Erzählung die Hand. Noch heute gibt es Menschen, die sich wie Reineke auf diese ’schwarze Kunst‘ verstehen. Ihr erkennt sie nicht immer an ihrem roten Bart, sondern meist erst dann, wenn es zu spät ist.“ Ein bezeichnenderweise während der Amtszeit Walter Ulbrichts erschienenes Buch über Politik und Regierung.

7.
Titel:
Karpik, der Wasserfuchs (BA)
Autor:
Andrej Aleksejewitsch Klykow (BA)
Übersetzer: Manfred von Busch (autorisierte Übersetzung aus dem Russischen) (BA)
Anhang: Reinhold Schmidt (gestützt auf „Brehms Tierleben“) (BA)
Illustrationen: Jürgen Ritter (BA)
Bezug:
Jürgen Ritter (BA)
Ausgabe:
Halbleinen
Seiten:
103 (104 inkl. Verlagswerbung) (BA)
Format:
15cm x 21cm
Druck:
Oswald Schmidt GmbH, Leipzig III/18/65 (BA)
Druckgenehmigungsnummer:
485/10/51 (BA)
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1951 (C, BA), 2. Auflage 1952 (DNB)
Lizenznummer:
118 (BA)
Preis:
4,00 DM (DNB)
Inhalt:
Karpik, der Kapfen wird von Fischforschern markiert. So kann der Leser ihn auf seinen Wanderungen in den Gewässern begleiten. Dabei werden zahlreiche Bewohner der Wasserwelt kennen gelernt und viel über die Verhaltensweise von Fischen erfahren. In einem Anhang findet sich zudem eine detaillierte Beschreibung der im Verlauf der Erzählung getroffenen Lebewesen.

8.
Titel: Christels erstes Schuljahr (BA)
Untertitel: Erzählung (BA)
Autor:
Hanns Krause (BA)
Illustrationen: Ludwig Nawrotzky (BA)
Bezug: Felix (BA)
Ausgabe: Halbleinenband
Seiten: 138
Format: 15cm x 21cm
Satz und Druck: Druckerei Aktivist Liebenwerda (BA)
Druckgenehmigungsnummer: 2000/99/52 (BA)
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1952 (C, BA), 2.Auflage 1953 (DNB)
Lizenznummer: 118
Preis: 4,00 DM (DNB)
Inhalt:
Zusammen mit Christel durchleben wir die Höhen und Tiefen des ersten Schuljahres. Die Dörfer Finkenberg und Stieglitzhorst haben eine gemeinsame Schule. Die junge Lehrerin Fräulein Strom ist hier gleichzeitig Pionierleiterin, die auch außerhalb der Unterrichtszeit viel mit den Kindern unternimmt.  Wir tauchen tief in die ländliche Welt der entstehenden DDR ein, basteln Girlanden zum 1. Mai, dem Tag der Werktätigen, spielen „Würstchenpflücken“ am Internationalen Kindertag und wohnen einer Kasperle-Vorstellung der FDJ-Theatergruppe bei. Nach der erfolgreichen Versetzung in die zweite Klasse begleiten wir die Kinder in den Ferien auf Wanderungen, beginnen eine Schnitzeljagd im Wald und bestehen die „Freischwimmerprüfung“ im sommerlichen See. Am letzten Ferientag endet Christels erstes Schuljahr mit einem Laternenumzug: „Ich geh mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir. Dort oben leuchten die Sterne, und unten leuchten wir…“. Ein unaufdringlich geschriebenes Buch, welches zahlreiche, heute meist vergessene Einzelheiten aus dem DDR-Alltag enthält.

9.
Titel: Löwenspuren in Knullhausen (BA)
Autor:
Krause, Hanns (BA)
Illustrationen:
Hanns Langenberg (27 Illustrationen) (VP)
Einband:
Hanns Langenberg
Ausgabe:
Halbleinenband mit 4-farbigem Schutzumschlag (VP)
Seiten:
104 (VP)
Format:
15cm  x 21cm (VP)
Druck:
Lehmann & Bernhard, Schönberg (Meckl.) (BA)
Druckgenehmigungsnummer:
7412/50 – 3778/47 (BA)
Auflage/Jahr:
1. Auflage 1948, 2. Auflage 1949 (VP) (weitere Auflagen: 1950, 1951, 1952)
Lizenznummer:
118 SMA (BA)
Preis:
4,00 DM (VP)
Inhalt:
Der kleine Zirkuslöwe Simba lauscht den Erzählungen seines Vaters über Afrika. Bei der ersten besten Gelegenheit bricht er aus, um in das Land seiner Träume zu gelangen. Doch anstatt in Afrika zu landen, gerät Simba nach Knullhausen – der Stadt, an deren Rand der Zirkus Bummerang gastiert. Hier sorgt er für Aufregung, die die lokale Presse anheizt – doch der Zufall führt ihn in die Hände von Trudchen. Sie sieht in ihm einen Ersatz des von ihrem Bruder umgebrachten Katers. Als auch Simba – der jetzt Peterle heißt – vor den Händen ihres mörderischen Bruders nicht mehr sicher ist, bilden die Knullhausener Kinder einen Verteidigungsrat. Durch diesen geschützt, kommt Simba wieder zurück in den Zirkus und die Kinder in eine Freivorstellung.

10.
Titel: Ein dicker Mann, ein dünner Mann, ein schwarzer Mann (VP)
Autor: Kreki (BA) (d.i. Paul Gustav Chrzescinski – DNB)
Illustrationen: Frans Haacken (DNB) (Franz Haacken – VA)
Ausgabe: 4-Farben Pappband, mit 4-farbigem Vorsatz und Bezug (VP)
Seiten: 36 (VP)
Format: 17cm x 25 cm (VP)
Druck: C.G. Röder Druckerei, Leipzig
Druckgenehmigungsnummer: 4364/48 – 5644/49
Auflage/Jahr:
1949 (DNB)
Lizenznummer: 118
Preis:
3,40 DM (VP)

11.
Titel: Looti das Fohlen (BA)
Untertitel: Eine Bildergeschichte von Egon Stolterfoht, erzählt von Kreki (BA)
Autor: Kreki (BA) (d.i. Paul Gustav Chrzescinski – DNB)
Illustrationen: Egon Stolterfoht
Einbandillustrationen: Egon Stolterfoht
Ausgabe: Halbleinenband mit 8-farbigem Bezug und 6-farbigem Vorsatz auf holzfreiem Karton (VP)
Seiten: 28 (in 8-Farben Offsetdruck) (VP)
Format: 21cm x 29cm (VP)
Reproduktion und Druck: C.G.Röder, Leipzig M 306 (BA)
Druckgenehmigungsnummer: 4090/48 – 4838/48 (BA)
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1950 (C, BA)
Lizenznummer: 118 (BA)
Preis: 7,00 DM (VP)
Inhalt: Looti, das kleine Fohlen macht sich auf den Weg die Welt zu erkunden. Auf seinem Weg lernt es Sonne, Wald und einen Bach kennen, eine alte Kuh begegnet ihm und garstige, beißende Fliegen. Nachdem es ein Gewitter übersteht, erfreut es sich an einem Regenbogen. Als Looti den Schwalben folgt, trifft es auf ein kleines schwarzes Fohlen, welches ihm den Weg zu den Menschen zeigt. Eine wunderschön illustrierte Pferdegeschichte für jung und alt.

12.
Titel: Simeliberg (BA)
Untertitel: und drei Märchen von H.Chr. Andersen (BA)
Autoren: Jacob und Wilhelm Grimm, Hans Christian Andersen (BA)
Illustrationen: Ilse Peuker (19 teilweise ganzseitige 8-farbige Illustrationen im Offsetdruck) (VP)
Ausgabe: Halbleinenband mit 8-farbigem Bezug (VP)
Seiten: 40 (BA), 48 (nach VP)
Format: 17cm x 25cm (VP)
Reproduktionen und Druck: VEB Deutsche Graphische Werkstätten, Leipzig (BA)
Druckgenehmigungsnummer: 7413/50 – 4717/48 (BA)
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1951
Lizenznummer: 118
Preis: 4,90 DM (DNB)
Inhalt:
Das Büchlein enthält vier Märchen. In „Simeliberg“ von den Gebrüdern Grimm wird uns erzählt, wie unverhofft gefundener Reichtum zum Glück führen kann, wenn er bescheiden genutzt wird, während Maßlosigkeit zum Untergang führt.  Die weiteren Märchen sind von Andersen. In „Wie’s der Alte macht, ist’s immer recht“ wird aus patriarchaler Sicht die Freude an der Genügsamkeit geschildert. „Der Flaschenhals“ erzählt die Geschichte einer Flasche – von der Entstehung bis zum Ende als Trinknapf für einen Vogel. „Zwölf mit der Post“ bildet den Abschluss des Buches als märchenhafte Geschichte über die zwölf Monate.

13.
Titel: Der Glückspilz (BA)
Untertitel:
Eine heitere Geschichte aus Irland (BA)
Autor:
Charles Reade (BA)
Übersetzer: Karl Friese, Martha Härting (BA, DNB)
Illustrationen:
Willi Probst (15 Illustrationen) (VP)
Ausgabe:
Halbleinenband mit 4-farbigem Offsetbezug (VP)
Seiten:
46 (48 inkl. Verlagswerbung) (BA)
Format:
15cm x 21cm (VP)
Druck:
Lehmann & Bernhard, Schönberg (Meckl.) (BA)
Druckgenehmigungsnummer:
485/4/51 (BA)
Auflage/Jahr:
1. Auflage 1950 (C, BA), 2. Auflage 1951 (DNB)
Lizenznummer:
118 (BA)
Preis:
3,00 DM (1. Auflage, VA), 2,85 DM (2.Auflage, DNB)
Inhalt:
Patrick O’Rafferty aus der Grafschaft Leinster in Irland ist ein Glückspilz. Zumindest nennt er sich selbst so. Im Laufe des Buches erfahren wir, warum das auch stimmt. Denn Paddy Glückspilz möchte gern als Hellseher angesehen werden. Die unangenehmen Situationen, die ihm dadurch entstehen, schafft er mit seiner liebenswürdig dreisten Art immer in ihr Gegenteil umzukehren.

14.
Titel: Das Buch der Spiele (BA)
Untertitel: Eine ausführliche Beschreibung der interessantesten Tisch-, Geduld- und Gesellschaftsspiele (BA)
Autor: Bruno Rüger (BA)
Vorwort: Bruno Rüger, Dresden im September 1952 (BA)
Illustrationen: Horst Schönfelder (BA)
Bezug: Horst Schönfelder (BA)
Ausgabe: Halbleinenband
Seiten: 99 (100 inkl. Verlagswerbung) (BA)
Format: 15cm x 21cm
Satz und Druck: VEB Leipziger Druckhaus, Leipzig III/18/65 (BA)
Druckgenehmigungsnummer: 485/15/51 (BA)
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1952 (BA) (zuvor Auflage im Ehlermann-Verlag, Dresden/Berlin 1950 – DNB)
Lizenznummer: 118 (BA)
Inhalt: In diesem Buch werden die bekanntesten Tisch-, Geduld- und Gesellschaftsspiele vorgestellt. Ob Ein-Personen-Spiele, oder Spiele für größere Gesellschaften, ob Würfel-, Brett- oder Kartenspiele – hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack.  Neben leichtverständlichen Erklärungen der Spielregeln sind oftmals auch Hinweise auf die Entstehung des Spiels und ihre Entwicklung enthalten. Ein anregender Leitfaden zur Pflege heiterer Geselligkeit.

15.
Titel:
Schach-Fibel (BA)
Autor:
Bruno Rüger (BA)
Vorwort:
Bruno Rüger, Dresden im Herbst 1951 (BA)
Ausgabe:
Halbleinenband
Seiten: 159 (160 inkl. Literaturnachweis und Schlußbemerkung) (BA)
Format:
15cm x 21cm
Druck:
E.Baensch jun. A.G., Magdeburg IV-14-26 (BA)
Druckgenehmigungsnummer:
485/17/51 (BA)
Auflage/Jahr:
1. Auflage 1951 (C, BA), 1952 (Erscheinungsjahr, DNB), (zuvor Auflage im Ehlermann-Verlag, Dresden 1949 – DNB)
Lizenznummer:
118
Preis:
3,90 DM (DNB)
Inhalt
: Ein Buch welches sich an Anfänger des Schachspiels wendet, und dabei in leicht verständlicher Form die Grundzüge aber auch die Geschichte dieses beliebten Spiels vorstellt. Es werden sowohl Fachausdrücke, als auch die Spielregeln erklärt und es werden Möglichkeiten der Spielgestaltung aufgezeigt. Leichte und schwierige Aufgaben und Übungen machen das Buch zu einem kurzen Lehrgang in der Kunst des
Kombinierens.

16.
Titel:
Alte Kinderreime (VA)
Autor: Evamaria Schimanski (VA)
Seiten: 16 (in 7-farbigen Offsetdruck) (VA)
Format: 15cm x 21cm
Druck:
Goetz und Müller, Berlin C2 (BA)
Druckgenehmigungsnummer:
1054/49
Auflage/Jahr:
1948 (DNB)
Lizenznummer:
118
Preis:
1,80 DM (VA)

17.
Titel:
Von den drei Pilzmännlein (BA)
Untertitel:
Bilder und Reime von Evamaria Schimanski (BA)
Autor:
Evamaria Schimanski (BA)
Illustrationen:
Evamaria Schimanski (BA)
Schriftgestaltung:
Kurt Deising (BA)
Reproduktion:
Max Lindacker, Berlin (BA)
Ausgabe:
Heft
Seiten:
12 (in 8-farbigem Offsetdruck)
Format:
15cm x 21cm
Druck:
Goetz u. Müller, Berlin C2 (BA)
Auflage/Jahr:
1. Auflage 1948 (C, BA)
Lizenznummer:
118 (BA)
Preis: 2,- DM (VA), 1,40 DM (DNB)
Inhalt:
Eine in Versform verfasste und schön bebilderte Geschichte über die drei Pilzmännlein, die dem Blumenkind eine Geburtstagstorte backen, Honig sammeln und auf dem Wurm Fridolin reiten.

18.
Titel: Mein Spielzeug (BA)
Untertitel: Bilder und Reime von Marga Schulte-Henschen (BA)
Autor: Marga Schulte-Henschen (BA)
Illustrationen: Marga Schulte-Henschen (BA)
Ausgabe: Heft
Seiten: 16 (in 8-farbigem Offsetdruck) (VA)
Format: 14,5 cm x 20,5 cm
Schriftgestaltung: Kurt Deising, Berlin (BA)
Reproduktion:
Max Lindacker, Berlin (BA)
Druck:
Erich Zander, 239 Berlin (BA)
Druckgenehmigungsnummer:
193/47 (Amerikanische Gen.-Nr. : 8962 – 15000) (BA)
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1947 (C, BA), 1948 (DNB)
Lizenznummer: 118 (BA)
Preis: 2,60 DM (VA), 3,75 DM (DNB)
Inhalt:
Schaukelpferd, Hampelmann, Nussknacker und andere Spielzeuge werden in diesem kleinen Heft abgebildet und mit Versen beschrieben. Zu Schluss bringt uns der Sandmann zur Ruh.

19.
Titel: Das Regenbogenfähnlein (BA)
Untertitel:
Eine Erzählung um Thomas Müntzer (BA)
Autor:
Ann-Charlott Settgast (BA)
Illustrationen:
 Ronald Beutner (siehe Kommentar)
Ausgabe:
Halbleinenband mit farbigem Schutzumschlag (VA) (Bild links ohne Schutzumschlag)
Seiten:
210 (212 inkl. Verlagswerbung) (BA)
Format:
15cm x 21cm
Satz und Druck:
W.Sandmeyer, Schwerin II/16/5 (BA)
Druckgenehmigungsnummer:
485/18/51 (BA)
Auflage/Jahr:
1.-5. Auflage 1951 (BA)
Lizenznummer:
118 (BA)
Preis:
4,80 DM (DNB)
Inhalt:
Von Zwickau über Prag nach Frankenhausen wird der militante Pfarrer Thomas Müntzer in der Zeit vor und während des Deutschen Bauernkrieges begleitet. Beginnend mit aufmüpfigen Predigten und einem misslungenen Aufstand der Tuchmacher in Zwickau, über die Vorbereitung eines großen, einheitlichen Aufstandes, bis hin zu dem „Regenbogenfähnlein“ und seinem Untergang bei Frankenhausen, gibt das Buch einen Einblick in das Geschehen einer an Uneinigkeit verzweifelnden Revolution.

20.
Titel: Klaus und seine Freunde (BA)
Autor: Ann-Charlott Settgast (BA)
Illustrationen: Willy Beyer (38 Illustrationen) (VP)
Bezug: W.H.Tröger (BA)
Ausgabe: Halbleinenband mit 8-farbigem Bezug (VP)
Seiten: 128 (VA)
Format: 15cm x 21cm (VP)
Satz, Druck und Einband: E.Baensch jun. A.-G., Magdeburg IV-14-26 (BA)
Druckgenehmigungsnummer:485/22/51 (BA)
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1948, 2. Auflage 1949 (C, BA), 1950 (DNB), weitere Auflage 1951
Lizenznummer: 118 (BA)
Preis: 4,50 DM (VP)
Inhalt: Klaus wächst in einem mittelgroßen mecklenburgischen Städtchen auf. Über seinen Freund Emil kommt er, ohne es zu wissen mit Schwarzhandel und Schieberei in Verbindung. Als in der Stadt mehrere Menschen an vergiftetem Alkohol sterben, wissen die Jungs keinen Ausweg mehr. Erst Otto – ein neuer Freund von Klaus, kann die Situation entspannen. Zu dritt schaffen sie es sogar einer Schieberbande das Handwerk zu legen, die das Zirkuspferd Aida gestohlen hatte.

21.
Titel: Martin Höst Bauernbub (BA)
Untertitel: Erzählung (BA)
Autor: Ann-Charlott Settgast (BA)
Illustrationen: Horst Schönfelder (BA)
Bezug: Horst Schönfelder (BA)
Ausgabe: Halbleinenband mit farbigem Bezug
Seiten: 115 (116 inkl. Verlagswerbung) (BA), 119 (DNB)
Format: 15cm x 21cm
Satz und Druck: Oswald Schmidt GmbH, Leipzig III/18/65 (BA)
Druckgenehmigungsnummer: 485/8/51 (BA)
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1951 (C, BA), 1952 (DNB)
Lizenznummer: 118 (BA)
Preis: 4,00 DM (DNB)
Inhalt:
Der früh verwaiste Bauernjunge Martin Höst schließt sich den aufständischen Bauern an. Als Bote und Kundschafter hilft er dem Hellen Haufen Jäcklein Rohrbachs. Als der Schwäbische Bund die Bauern angreift, wird Martin nach Böblingen geschickt, um die Haltung dieser, den Bauern wohlgesonnenen Stadt zu erkunden. Einen hier vorbereiteten Verrat kann er nicht mehr an Jäcklein übermitteln. Schwer verletzt erlebt der Junge in einer Dachkammer den Fall der Stadt und den Untergang des Hellen Haufens. Immer noch entkräftet, gelingt ihm die Flucht aus Böblingen. Noch einmal kann Martin mit dem gefangenen Jäcklein sprechen, dessen letztes Vermächtnis er vernimmt: „Fluch allen Tyrannen!“ In Florian Geyers Schwarzem Haufen erlebt Martin Höst das Ende des Bauernkrieges, wonach er gebrochen wieder zurück nach Böblingen zieht. Ein Buch über einen der Unbekannten dieses großen Freiheitskampfes…

22.
Titel: Die silberne Brücke (BA)
Autor: Hertha Vogel-Voll (BA)
Illustrationen: Erika Werner-Nestler (Zeichnungen) (BA)
Bezug: Erika Werner-Nestler (BA)
Ausgabe: Halbleinenband mit 6-farbigem Bezug (VA)
Seiten: 112 (VA), 105 (DNB), 106 (112 inkl. Verlagswerbung) (BA)
Format: 15cm x 21cm
Druck: M. Ferling, Leipzig (Treuhandbetrieb) III/18/188 10.000.6.51 (BA)
Druckgenehmigungsnummer: 485/5/51 (BA)
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1951 (C, BA), 1952 (DNB), (zuvor Auflage im Ehlermann-Verlag Dresden 1. Auflage 1949 (BA), 2. Auflage ebda. 1950, danach enthalten im Märchenband „Das Blaue Wunder“, welcher im Altberliner Verlag Lucie Groszer 1956 erschien und in einer Neuausgabe desselben im Maechler-Verlag 2005. Der Maechler-Verlag gab zuvor bereits 2004 eine Sonderausgabe der „Silbernen Brücke“ heraus. Als Hörbuch erschien „Die Silberne Brücke“ bei Ohrwurm-Kinder-Hörspiele, Saarbrücken und bei Modus Vivendi, Lohr 1994, sowie im Maechler-Verlag 2004 – DNB)
Lizenznummer: 118 (BA)
Preis: 4,00 DM (DNB)
Inhalt:
Rose und Heinrich müssen erleben, wie Erwachsene das Märchen von der Erde vertreiben. Verfolgt vom Dicken Ende machen sich die beiden Kinder auf die Suche nach der Blauen Blume, die den Inhalt des Märchens beseelte. Mit Hilfe der Liebengüte und der Liebenzeit gelangen sie über die Silberne Brücke zum Verwunschenen Hort. Die Blaue Blume kann wieder blühen, das Märchen erhält neue Gestalten, während die alten in einem Buch mit den Kindern zur Erde zurückkehren.

23.
Titel: Peng und das Mädchen Ine (BA)
Autor: Klaus Zenner (BA)
Illustrationen: Rosemary Lieder (BA)
Ausgabe: Halbleinenband mit 7-farbigem Bezug (VP)
Seiten: 31 (32 inkl. Druckangaben) (BA)
Format: 15cm x 21cm
Reproduktion und Druck: H.F.Jütte, Leipzig III/18/27 (BA)
Druckgenehmigungsnummer: 7625/50 – 6835/49 (BA)
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1952 (BA), 2. Auflage 1953
Lizenznummer: 118 (BA)
Preis: 3,40 DM (DNB)
Inhalt:
Christine, die sich selbst Ine nennt, lernt bei der Bühne einer Schaubude den Jungen Peng kennen. Dieser führt dort den indischen Seiltrick vor. Im Gespräch erfährt sie mehr über Peng, der eigentlich Franz Urbaniak heißt, und seine Eltern im Krieg verloren hat. Ines Nachbarn heißen auch Urbaniak, und so machen sich die beiden auf diese zu besuchen. Wenn sie auch nicht Pengs Eltern finden, so doch eine bessere Zukunft.

24.
Titel: Pucks Traumreise (BA)
Autor: Klaus Zenner (BA)
Illustrationen: Rosemary Lieder (8 Illustrationen + Einband) (BA)
Ausgabe: Broschur im 6-Farben Offsetdruck (VP)
Seiten: 20 (inkl. Verlagswerbung) (VP)
Format: 29,7cm x 20,8cm (VP)
Druck: Berliner Druckhaus GmbH (Treuhandbetrieb), vorm. A.Bertinetti, Berlin SW 68, Neue Jakobstr. 6 (BA)
Druckgenehmigungsnummer: 3631/48 – 3243/48 (BA)
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1948 (C, BA), 1949 (DNB)
Lizenznummer: 118 (BA)
Preis: 2,90 DM (VP)
Inhalt: Kapitän Klüverbaum besucht die Eltern des kleinen Puck aus der Lerchengasse. Er kann spannende Geschichten über seine Weltreisen erzählen. Doch gerade wo es am Spannendsten wird, muss Puck ins Bett gehen! So kommt es dazu, dass er sich mit seinem kleinen Bären Pong auf eine Traumreise begibt. Aus den Kissen wird schnell ein Schiff, aus dem Bettuch ein Segel. Über ein kleines Dorf geht es nach Grönland, wo die beiden Reisenden von Eskimokindern mit Schneebällen beworfen werden. Zusammen mit amerikanischen Indianern rauchen Puck und Pong die Friedenspfeife, wonach sie Pong in Afrika von den Folgen kurieren müssen. Nun feiern sie in Japan das Laternenfest und werden von einem Seeräuber entführt. Zwei Adler retten sie aus dieser brenzligen Situation und werfen sie über dem Schlaraffenland ab. Nachdem sie sich mit Reispudding und Honig die Bäuche vollgestopft haben, wird Puck geweckt – es gibt Frühstück. Doch später will er sich mit Kapitän Klüverbaum auf eine richtige Weltreise begeben.

25.
Titel: Saigunda (BA)
Untertitel: Eine Handvoll Geschichten (BA)
Autor: Klaus Zenner (BA)
Illustrationen: Willi Probst (Holzschnitte) (BA)
Ausgabe: Leinenband mit 2-farbigem Bezug
Seiten: 62 (VP), 64 (VA)
Format: 11,7cm x 19,6cm (VP)
Druck: Max Ferling KG., Leipzig (BA)
Druckgenehmigungsnummer: 5516/49 – 4715/48 (BA)
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1948, 2. Auflage 1949 (BA)
Lizenznummer: 118
Preis: 1,80 DM (VP)
Inhalt: In fünf Geschichten, die uns von Hetistes Burg im Morgenland über China, die Mongolei, den Kaukasus bis hin ins ferne Indien führen, nähern wir uns dem Sinn des Lebens. In der Geschichte von Saigunda und Goyan erfahren wir, warum die Kirschen oft zu zweit am Baume hängen, und wie wahre Liebe die Zeiten überdauert. Durch den Prinzen Porfirio, dem das Porzellan in den Händen zerspang, und den Weisen Lo-Tse sehen wir, warum das Herz eines Menschen der Quell aller Schönheit ist, und warum die äußere Hülle nichts ist, ohne den Inhalt.  Der Reiter Urtai zeigt uns, warum er nur solange dem Tod entging, solange er sich selbst treu blieb. In der Geschichte des kaukasischen Jägers Upangi wird erzählt, wie dieser das Feuer fand – und zu Macht und Reichtum gelangte. Wir sehen aber auch, warum er es vorzieht den Menschen die Kunst des Feuermachens beizubringen – während er selbst sein Leben in der Einsamkeit beschließt. In der letzten Geschichte erfahren wir zu guter Letzt, warum der Rubin Sayamu Menschen gütig macht, und dass es Menschen gibt, die sich eher selbst opfern, als dem Ruf des Reichtums zu erliegen.

26.
Titel: Till und die Tiere (BA)
Autor: Klaus Zenner (BA)
Illustrationen: Rosemary Lieder (BA)
Ausgabe: Halbleinenband
Seiten: 24 (in 7-farbigem Offsetdruck auf holzfreiem Karton)
Format: 27cm x 22cm
Reproduktion und Offsetdruck: C.G.Röder, Leipzig III/18/2. 20000 4.51 (BA)
Druckgenehmigungsnummer: 4363/48/ – 5639/49 (BA)
Auflage/Jahr: 1. Auflage 1951 (C, BA)
Lizenznummer: 118 (BA)
Preis: 4,80 DM (DNB)
Inhalt:
An einem Samstag Nachmittag sitzen der kleine Uli und seine Freundinnen Bärbel und Lene auf dem Stefanisplatz und lauschen dem Kaspar. Nach der Vorstellung erfahren sie, dass Till, der Kaspar Geburtstag hat. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zu Tills Freunden – den Tieren. Spatzen, die Gans Anastasia, ein kleines Kälbchen, eine Hasenversammlung und eine Bärenfamilie begegnen ihnen auf dem Streifzug. Nur die Füchse Schling und Schlau bereiten ihnen Kummer, denn sie lassen sich nicht davon überzeugen, die Gans Anastasia in Ruhe zu lassen.

Logo des Peter-Paul Verlages

Logo des Peter-Paul Verlages

(1) – Quellen:
– Bendig, Ulrike: Der Peter-Paul Verlag, Ein Kinderbuchverlag aus Mecklenburg; in Mecklenburg-Magazin Nr. 9, April/Mai 1998
sowie:
Zahl, Peter Paul: Die Stätten meiner Kindheit; in Parin, Paul: Heimat, eine Plombe, Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 1996

Quellen zur Bibliografie:
– alle Bücher des Peter-Paul Verlages, die mit einem Titelbild in der Bibliografie angeführt sind, sowie die Verlagswerbung in denselben
– Verlagsprospekt des Peter-Paul Verlages (1951) zur Leipziger Buchmesse, Hansahaus, Stand 401 a
– Online-Katalog der Deutschen Nationalbibliothek:
DNB

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8 Antworten zu Der Peter-Paul-Verlag in Feldberg – eine Bibliografie

  1. Djameela schreibt:

    My father used to read all these books to me at bedtime. Thank you for this lovely article!

  2. Micha schreibt:

    Schöner Blog, nur schade, dass hier schon lange nichts mehr passiert ist.

  3. Wolf-Dieter Hummelsiep, Buckweg 8, 79350 Sexau schreibt:

    Sehr informativ und lesenswert. Vielleicht könnte man noch ergänzen, dass der Illustrator von “ Regenbogenfähnlein“ Roland Beutner heißt, der auch bei den anderen Titeln spätere Auflagen und Schutzumschläge gestaltet hat. Der größte Teil des Illustrators Beutner ist bei mir einsehbar.

  4. Peter Drescher schreibt:

    In der Broschüre Zungenküsse & Einkaufszettel – Thüringer Autoren erzählen ihr erstes Leseerlebnis“ schrieb ich begeistert von einem buch, das ich 1954 geschenkt bekam: Herta Vogel-Voll, Die silberne Brücke, Peter-Paul-Verlag Feldberg, 1949. Eine überarbeitete Fassung erscheint 2016 im Wache-Verlag Senftenberg.
    Gruß
    Peter Drescher, Tiefenort/Thüringen, Schriftsteller

  5. Paul schreibt:

    Amazingly, I own a fine copy of Die Endlose Spur! Danke.

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